Dieter Dorn hat uns verlassen. Er starb am 19. Januar 2011
Wir werden sein Licht in Dankbarkeit weitertragen!
Weiteres über den Heimgang von Dieter Dorn auf Seite Aktuelles
Lieber Interessent für die Wirbel- und Gelenkkorrektur-Methode!
Ich begrüße Sie ganz herzlich auf meiner Webseite und lade Sie ein zu einem kleinen
Spaziergang durch meine Ausführungen dieser so einfachen und doch so effektiven Methode, die wir alle Herrn Dieter Dorn zu verdanken haben.
Wo wird die geniale und sehr effektive Korrektur-Methode besser erklärt als in dem neuen Buch von Dieter Dorn selbst:
"Die ganzheitliche Methode Dorn"
Die Sprache des Körpers verstehen -
Haltung und Bewegung harmonisieren
Dieses Buch von Dieter Dorn ist ein Solo-Werk,
es hat also kein Co-Autor mitgewirkt!
"Was ist die Methode Dorn?
Wie arbeiten Dorn-Therapeuten? Mit der Methode Dorn kann man die Wirbelsäule und Gelenke sanft behandeln und falsch stehende Wirbel mit einem Daumendruck in die richtige Position bringen, ohne dass Sehnen, Bänder oder Muskeln beschädigt werden.
Gelenke, bei denen es aus unterschiedlichen Gründen zu einer Fehlstellung der Knochen oder einer Vergrößerung des Gelenkspaltes gekommen ist, werden zusammengeschoben und gerichtet. So sind beispielsweise nach dem Richten der Beingelenke Ihre Beine wieder gleich lang. Beschwerden wie Beckenschiefstand und Skoliose können auf diese Weise erkannt und behandelt werden. Das klingt wunderbar, und es ist auch wunderbar. Aber vielleicht fragen Sie sich jetzt, wo der Haken an der Sache ist.
Es gibt in der Tat einen Haken: unsere eigene Bequemlichkeit! Wir haben uns einfach zu sehr daran gewöhnt, die Verantwortung für unsere Gesundheit oder Krankheit an den
Arzt abzugeben. Er soll es richten und uns mit Spritzen, Tabletten und vielleicht auch
mit Operationen oder anderen Verordnungen wieder heil machen. Viele Menschen sind
stolz darauf, durch >>alle Röhren<< geschickt worden zu sein. Bleibt nur die Frage,
warum sie dann immer noch krank sind. Bei uns gibt es Gesundheit nicht auf Krankenschein bzw. auf Rezept.
Hier sind Sie gefordert, aktiv an Ihrer Heilung mitzuwirken!
Dorn-Therapeuten zeigen Ihnen gern den Weg, aber gehen müssen Sie ihn selbst.
Das heißt: Zu jeder Behandlung gehört wenigstens eine Übung, die Ihr Dorn-Therapeut vormacht und mit Ihnen einübt. Selbstheilung wird meistens erst durch das Zusammenspiel von Behandlung und daran anschließende Bemühungen möglich. Jede Behandlung beginnt damit, dass der Therapeut überprüft, ob Ihre Beine gleich
lang sind. Das ist erfahrungsgemäß selten der Fall.
Dann werden die entsprechenden Gelenke gerichtet - und schon geht es los mit der Selbsthilfe: Der Therapeut zeigt Ihnen die Übungen, die Sie machen müssen, damit sich ein dauerhafter Erfolg einstellen kann.
Ein Therapeut, der Ihnen keine Übungen zeigt, sollte Ihr Vertrauen nicht genießen.
Suchen Sie sich einen besseren.
Wir arbeiten *von unten nach oben*, das heißt, von den Sprunggelenken bis hinauf
zum ersten Halswirbel, dem Atlas. Doch nachdem die Beinlängen begutachtet und
gerichtet sind, wird zunächst das Becken untersucht. Es kommt oft vor, dass das zu
lange Bein auch das Becken und damit das Kreuzbein verschoben hat. Danach überprüfen wir mit dem Daumen die gesamte Wirbelsäule. Dabei erspüren wir
selbst kleinste Abweichungen von der Normalstellung, die unter Umständen großen
Schaden anrichten können, und schieben, so erforderlich, die Wirbel wieder in ihre
richtige Position zurück. Ein Grundsatz dieser Methode ist, dass nur bis zur Schmerzgrenze behandelt wird.
Das bedeutet allerdings nicht, dass das Richten eines Wirbels immer völlig schmerzfrei vonstatten geht. Wenn es schmerzfrei werden kann, sagt Ihr Therapeut Ihnen das
aber vorher. Sie als Patient sollten diesen kurzen Schmerz als wohltuend empfinden
und akzeptieren können. Wenn der Schmerz beim Korrigieren so unangenehm ist,
dass Sie als Patient ausweichen, muss die Behandlung abgebrochen werden.
Jeder Schmerz ist ein Schrei der Seele *1).
Diese Tatsache sollte stets beachtet werden, und an die Weisung, die Behandlung bei Schmerzen abzubrechen, halten wir uns streng. Wir können Heilung nicht erzwingen. Das Wichtigste ist nämlich nicht, dass der Therapeut weiß, wie er nach dieser Methode behandeln muss, sondern dass die Patienten bereit sind, sich auf diese Weise behandeln zu lassen. Erfahrene Therapeuten spüren recht bald, ob dies der Fall ist. Manchmal sind unsere Patienten allerdings auch besonders ängstlich, weil sie mit Schmerzen ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben. Daher sei allen Dorn-Therapeuten empfohlen, sich eher zurückzuhalten.
Es ist ganz sicher gut und richtig, bei einem neuen Patienten nach der Überprüfung und Korrektur der Beingelenke zunächst nur die schmerzende Stelle an der Wirbelsäule oder an einem Gelenk zu richten. Der Erfolg dieser ersten Behandlung weckt Vertrauen, und wenn dieses Vertrauen einmal vorhanden ist, kann eine gründliche Behandlung, wie vorher beschrieben, durchgeführt werden.
Zitat von Gerda Flemming (Autorin des ersten Dorn-Buches):
"Ich erinnere mich, wie überrascht ich war, als eine Patientin nach etwa einem Jahr erneut einen Termin in meiner Praxis vereinbarte. Auf der Karteikarte hatte ich mir unter anderem notiert, dass die Halswirbelsäule noch nicht hatte behandelt werden können, weil die Patientin sehr ängstlich gewesen war und dies nicht wollte.
Doch nun erzählte sie mir freudestrahlend, all ihre Rückenschmerzen seien nach der Behandlungvöllig verschwunden. Jetzt wollte sie auch ihre regelmäßig wiederkehrenden Migräneanfälle loswerden. Das zeigt wieder einmal, dass ein Therapeut seine Patienten nicht überreden, wohl aber überzeugen sollte. Zum Abschluss einer Behandlung bekommen Sie einen >>Hausaufgabenzettel<<, auf dem aufgeschrieben oder angekreuzt ist, welche Übungen Sie machen sollen, damit der Erfolg der Behandlung von Dauer ist."